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Politisches Schnitzelessen der CDU in Alvesse PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 31. Januar 2007
2007-Schnitzelessen-SW-UKAm Dienstag, 30. Januar fand das erste "Politische Schnitzelessen" des CDU-Ortsverbandes Alvesse/Rietze/Voigtholz-Ahlemissen statt. Der Vorsitzende des Ortsverbandes, René Fritsch, konnte mit Silke Weyberg und Ulrich Kemmer gleich beide Landtagsabgeordnete der Peiner Christdemokraten begrüßen und einladen, vor den ca. 30 Gästen aus der aktuellen Landespolitik zu berichten.

Neben den von der Alvesser Gaststätte "Zur Erholung" angebotenen Schnitzeln, war wohl auch die bisher ungeklärte Kandidatenlage der CDU im Wahlkreis Peine ein Grund für das rege Interesse der Teilnehmer. Bei der im Januar 2008 anstehenden Landtagswahl besteht der Landkreis Peine (ohne Vechelde) nur noch aus einem statt wie bisher aus zwei Wahlkreisen. Das bedeutet, die CDU kann von ihren zwei Abgeordneten 2008 nur einen erneut als Kandidaten benennen.

Wer mit Blick auf die für den 8. Februar 2007 geplante Kandidatennominierung erwartet hatte, die beiden Abgeordneten würden sich ein "Schaulaufen" um die Gunst der Basis liefern, wurde überrascht. Zunächst ging Silke Weyberg auf die landespolitischen Themen ein, von denen die Gemeinde Edemissen aktuell direkt betroffen ist: etwa die geplante neue Polizeistation in Edemissen und den Bau der Radwege von Abbensen nach Klein Oedesse sowie von Oelerse nach Dollbergen. Letztere sind vom Straßenbauamt nun als vordringlich eingestuft worden und können in den nächsten Jahren in Angriff genommen werden.

Im Anschluss ergriff Ulrich Kemmer das Wort. Gleich zu Beginn seiner Rede sprach er den Umstand der zusammengelegten Wahlkreise an und erklärte, er habe nach reiflicher Überlegung entschieden, auf eine erneute Landtagskandidatur zu verzichten. In dem neu gebildeten Wahlkreis Peine könne es im kommenden Jahr zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und der SPD kommen - mit ungewissem Ausgang. In einer solchen Situation sei die Platzierung der Kandidaten auf den Landeslisten von großer Bedeutung. Hier habe Weyberg als bereits etablierte Abgeordnete eine deutlich bessere Ausgangsposition als er, der erst vor kurzem als Nachrücker in den Landtag eingezogen ist. Ohne diese Absicherung könne es geschehen, dass Peine am Ende ganz ohne einen CDU-Landtagsabgeordneten da stehe. Auch wolle er dem CDU-Kreisverband die Zerreißprobe ersparen, zu der seine Kandidatur zwangsläufig führen müsse.

Was die Berufspolitik angeht, sei durch seinen Verzicht für ihn "der Zug abgefahren", sagte Kemmer und ergänzt: "Aber auch die Edemisser Kommunalpolitik macht schließlich Freude". Als Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat will er sich hier ab 2008 mit umso mehr Elan einbringen.
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